Fair-Play-Auszeichnung „fair ist mehr“

Am Freitag den 09.11.2018 wurde unser E3 Trainer Andreas Köglowitz bei seinem Auswärtsspiel in Königsbrunn von Carola Haertl , Kreisvorsitzende des Bayrischen Fußball Verbandes, mit dem Fair-Play-Preis überrascht und ausgezeichnet. Hier die kurze Geschichte zu dieser tollen Auszeichnung.

Andreas und seine Jungs der E3 spielten am 07.10.2018 bei der SpVgg Lagerlechfeld und erkannten, dass der Gegner körperlich ziemlich unterlegen war. Also entschied unser Coach einen Spieler weniger aufs Feld zu schicken, um das Spiel für alle Beteiligten spannend zu halten. Die Spieler des TSV Diedorf selbst bemerkten erst nach ca. 10 Minuten Spielzeit ihre dezimierte Truppe. Hielten sich aber auch danach ohne Murren an die Vorgabe des Trainers.
Der TSV Diedorf entschied auch in Unterzahl das Spiel für sich, wobei das Ergebnis im Kleinfeldbereich beim TSV Diedorf absolut zweitrangig ist. Spaß, Teamgeist und vor allem Fairplay, wie wir in diesem Fall ganz deutlich sehen, werden bei uns groß geschrieben und auch vorgelebt.

An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei den beiden Trainern der SpVgg Lagerlechfeld, Markus Hofmann und Marcel Kistler, bedanken. Sie haben diese Aktion begrüßt und eben nicht als arrogant und überheblich empfunden. Ohne ihren positiven Eintrag im Spielberichtsbogen, hätten wir diese Auszeichnung nicht bekommen können. Vielen Dank euch beiden.

Diese Auszeichnung ist eine großartige Bestätigung für die tolle Arbeit unserer Trainer beim TSV Diedorf und mehr Wert als jedes noch so hoch gewonnene Spiel.
Speziell für dich, Andreas, freut es mich ganz besonders. Du hast mit unserem damaligen Trainerkollegen Mario Streit eine für damalige Verhältnisse „wahnwitzige“ Idee durchgesetzt. Und mit dieser die Abteilung Jugendfußball mit in die richtige Richtung gelenkt. Danke Dir Andi und herzlichen Glückwunsch!

Sportliche Grüße

Dominic Althaus
Jugendleiter TSV Diedorf

Bilder

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G2-Jugend Training (Jahrgang 2013/14) – 09.11.2018

12 Kinder: 1 x 2011; 6 x 2013; 5 x 2014

Material: Fußbälle und Minitore; Hütchen und Stangen zur Feldbegrenzung

Grundthema: Fair Play  

Aufbau: zwei unterschiedliche Spielfelder – ein Spielfeld (Quadrat; 20 x 20 m) mit eingerückten (ca. 3 m) und umgedrehten Toren auf allen vier Seiten; ein Spielfeld (20 x 15 m) mit je zwei Minitoren an der Stirnseite

„Tummelphase“

jedes Kind darf 4 bis 5 Minuten selbstständig Tricks, Torschüsse, Dribblings etc. üben

anschließend: kurze Erarbeitung der Bedeutung von „Fair Play“

Funino mit gemischten Teams

– Teams aus 2013ern und 2014ern

– je 10 Minuten auf den beiden Spielfeldern (dann Wechsel der Spielfelder)

Trick der Woche (Zidane)

– halbe Drehung: Ball mit der Sohle rollen

– rechter (linker) Fuß auf Ball tippen – Drehung und mit dem linken (rechten) Fuß (nach außen) mitziehen

– erste Versuche aus der Bewegung

Funino mit jahrgangsgleichen Teams

– je 10 Minuten (dann Wechsel der Spielfelder)

FAZIT: Wegen des Martinsumzugs trainierten wir heute nur eine Stunde. Erfreulich war, dass das Training mit zwölf Kindern trotzdem gut besucht war. Passend zur Überreichung des Fair-Play-Preises an einen anderen Trainer des TSV Diedorf stand auch bei uns heute das Thema „Fair Play“ im Mittelpunkt (ohne dass ich dies so auf dem Schirm hatte). Mir ging es vor allem darum, den ständigen Streitereien, Schubsereien und Uneinigkeiten bei Einschüssen entgegenzuwirken, damit die Kinder auch zunehmend, ihr Spiel im Sinne des „Fair Play“ selbst regeln. Das klappte im Verlaufe schon deutlich besser, auch wenn ich oder mein Co-Trainer dennoch (entgegen meines/unseres Vorsatzes) ab und zu eingreifen mussten. Zumindest ist die Grundidee jetzt aber allen Kindern bekannt und wir können (hoffentlich) darauf zurückgreifen.

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F1: Fazit Herbstrunde 2018

Die Herbstrunde der F1-Jugend umfasste 10 Spiele. Davon konnten wir 7x gewinnen und 3x wurden verloren (in der Saison 2017/18 hatten wir 5 Siege insgesamt).

Gegner:

SSV Anhausen: 3:2 / 2:1

SG SV Gessertshausen: 2:5 / 6:7

TSV Zusmarshausen: 3:7 / 3:0

TSV Ustersbach: 6:1 / 3:0

TSV Dinkelscherben: 4:1 / 7:3

Zahlen und Fakten:

Die Spiele endeten mit 1x 5, 2x 4, 4x 3 und 3x 1 Toren Unterschied.

Wir bestritten die Spiele mit 5x 10, 2x 9, 2x 8 und 1x 7 Spielern (Durchschnitt: 9,1 Spieler pro Spiel – Vorsaison: 9,15).

Insgesamt kamen 14 Spieler zum Einsatz. Die Verteilung im einzelnen: 2x 10, 2x 9, 2x 8, 2x 7, 3x 6, 1x 3 und 2x 1 Spiel.

Die 39 erzielten Tore verteilten sich auf 12 Spieler (11/7/6/3/3x 2/5x 1 und 1 Eigentor).

7 Spieler standen min. eine Halbzeit im Tor (1x 6 Halbzeiten, 1x 5, 1x 3, 2x 2 und 2x 1).

In der Zeit wurden neben 10 Spielen auch 10 Trainingseinheiten angeboten. Hier kamen teilweise auch Probespieler zum Einsatz. Die Trainingsbeteiligung war folgendermaßen: 1x 12, 4x 11, 1x 10, 2x 8, 1x 7 und 1x 6 Kinder (Durchschnitt: 9,5 Kinder pro Training – Frühjahr 2018: 10,88).

Die eingesetzten Spieler absolvierten folgende Trainingseinheiten: 10 Spiele/7 Trainings, 10/8, 9/9, 9/4, 8/8, 8/5, 7/9, 7/4, 6/4, 6/7, 6/4, 3/2 (verletzungsbedingt) und 1/4 (nicht berücksichtigt ein Aushilfsspieler der F2).

Fazit:

Die Spielrunde verlief sehr gut für uns. Die Gruppeneinteilung war aus meiner Sicht sehr ausgeglichen, so dass man am Spieltag nicht wusste, wer den Platz siegreich verlassen wird. Ich hoffe, dass dies auch im Frühjahr 2019 so sein wird, wenn die Gruppen neu eingeteilt werden – sofern das in dieser Saison auch bei uns angewandt wird (letzte Saison hatten wir bis auf einen Gegner dieselben Mannschaften in der Gruppe).

Im Laufe der Saison haben sich uns 2 weitere Spieler angeschlossen, so dass wir im Frühjahr 2019 sechzehn spielberechtigte Spieler des Jahrgan 2010 haben werden.

Nicht gefallen hat mir die Trainings- und Spielbeteiligung. Obwohl wir mehr spielberechtigte Kinder als in der Vorsaison hatten, war sowohl die Trainings- als auch Spielbeteiligung geringer. Hier hoffe ich, dass die nun anstehende Hallensaison mit mehr Trainingseinheiten als Turniere wieder zu einer höheren Trainingsbeteiligung führt.

Die Entwicklung der Spieler dagegen verläuft aus meiner Sicht positiv. Schöne Spielzüge und Dribblings sind mittlerweile häufiger zu sehen. Die individuellen Fähigkeiten werden mehr und wenn jetzt noch das Verständnis für den Raum (z.B. Positionen) dazu kommt, wird den Kindern das Fußballspiel noch mehr Spaß machen.

Positiv zu erwähnen sind auch die Eltern. Sie bringen nicht nur ihre Kinder, waschen die Trikots, helfen beim Spielfeldauf- und -abbau, haben die Philosphie (jeder spielt gleich viel, Ergebnis ist nicht alles) verinnerlicht, sondern disziplinieren sich auch schon selbst 🙂

Autor: Trainer Markus Hammele

Spielberichte der F1

Trainingsdokumentation der F1

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Fair ist mehr!

Gratulation Andreas!!

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Bericht des Jugendleiters

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Ergebnisse vom Wochenende

FC Königsbrunn 3 – TSV E3   2:4

(SG) TSV Walkertshofen – TSV SSV A  11:1

TSV F2 – TSV Dinkelscherben 2  8:3

TSV F1 – TSV Dinkelscherben  7:3

TSV Ustersbach – TSV E1  1:14

FSV Wehringen – TSV E2  3:1

TSV D2 – TSV Zusmarshausen 2   1:2

JFG Lechfeld – TSV C   0:6

TSV D1 – JFG Holzwinkel U12  6:0

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TSV SSV B – TSV Bobingen 2  4:0

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Vorschau auf das Wochenende

Freitag 09.11.2018

FC Königsbrunn 3 – TSV E3 – 18 Uhr

(SG) TSV Walkertshofen – TSV SSV A – 19 Uhr

Samstag 10.11.2018

TSV F2 – TSV Dinkelscherben 2 – 10 Uhr

TSV F1 – TSV Dinkelscherben  – 11 Uhr

TSV Ustersbach – TSV E1 – 11 Uhr

FSV Wehringen – TSV E2 – 11 Uhr

TSV D2 – TSV Zusmarshausen 2 – 11:30 Uhr

JFG Lechfeld – TSV C – 12 Uhr

TSV D1 – JFG Holzwinkel U12 – 13 Uhr

TSV SSV B – TSV Bobingen 2 – 15 Uhr

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G2-Jugend Training (Jahrgang 2013/14) – 02.11.2018

10 Kinder: 8 x 2013; 2 x 2014           

Material: Fußbälle und Minitore; Hütchen und Stangen zur Feldbegrenzung

Grundthema: visuelle Wahrnehmung („Kopf oben“) und Spielfähigkeit („Ball abgeben“)  

Aufbau: zwei Spielfelder (Quadrat; 20 x 20 m) mit eingerückten (ca. 3 m) und umgedrehten Toren auf allen vier Seiten

erweitertes Begrüßungsdribbling

Dribbling von zwei Gruppen mit unterschiedlichen Bällen (ein Spielfeld): frei, frei mit Tricks, nur rechts/links; links und rechts im Wechsel, Sohle …

– abklatschen und Namen nennen (frei/nur innerhalb einer Gruppe/gruppenübergreifend)

– Balltausch auf visuelles Zeichen (grünes Leibchen = gruppeninterner Tausch; rotes Leibchen = gruppenübergreifender Tausch; weißes Tuch = Ball stoppen und Fuß auf Ball)

– Torschuss auf Zeichen (grünes Leibchen = Gruppe 1; rotes Leibchen = Gruppe 2; weißes Tuch = Ball stoppen und Fuß auf Ball)

– Torschuss auf Farben (zwei Spielfelder): Tore sind mit verschiedenartigen Leibchen markiert; Trainer zeigt Torschuss mit farbigen Leibchen an; Variante: Trainer           vertauscht die Farben auf den Toren während der Übung)

Handball

3 gegen 3 und 2 gegen 2 (auf zwei Spielfeldern)

Regel: alle dürfen sich bewegen (außer Spieler mit Tennisball)

Trick der Woche (Zidane)

– Wiederholung: Trick der Vorwoche (Ball hinter dem Standbein spielen)

– halbe Drehung: Ball mit der Sohle rollen

– erste Versuche zum „Zidane“ (Fuß auf Ball, mit anderem Fuß während der Drehung rollen)

anschließend: Hüpfkombination zur Trinkpause (alles beidbeinig: 2 x vorwärts – halbe Drehung – 2 x rückwärts)

Funino (3 gegen 3 bzw. 2 gegen 2)

Anspielregel (bei Aus oder gegnerischem Tor): Anspiel immer von der Mitte aus mit einem Pass

– Variante 1: jedes Team darf auf alle vier Tore schießen

– Variante 2: Tore durch Farben gekennzeichnet (Wechsel im Spielverlauf durch Trainer ohne Ansage)

FAZIT: Im ersten Teil, der fast ein wenig zu langatmig war, gelang es den Kindern noch kaum auf die visuellen Reize zu reagieren. Das lag einerseits daran, dass sie noch zu sehr mit dem Ball beschäftigt sind und den Kopf nicht oben hatten. Andererseits war meine Position bei den visuellen Reizen (am Rand des Spielfeldes) nicht ideal. Da wäre es besser wenn ich aktiv im Feld wäre. Aufgrund des langen ersten Teils habe ich den Trick der Woche heute sehr kurz gehalten und den Trick einfach mal nur vorgestellt und ganz lose erproben lassen. Da muss noch eine Vertiefung erfolgen (vor allem der Fußwechsel bei der Drehung funktionierte noch nicht). Der Effekt der umgedrehten Tore und der Anspielvorgabe war dagegen toll: Noch in keinem Training zuvor liefen sich die Kinder derart oft frei und haben auch diejenigen mit Ball bewusst ihre Teamkameraden für das Abspiel gesucht.

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